Wasser.de
Lexikon
Shop
Wasser Forum
   mehr als 6200 Themen und 30400 Antworten
Zurück zur Übersicht! Datenschutz FAQ Hilfe Impressum



 

Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Grundfoss WL 1002
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  26.09.2016

Hallo zusammen,

ich weiss, dass es Laien (wie mir) schwer fällt, den Fachleuten ihre Probleme so zu beschreiben, dass sie auch etwas damit anfangen können.

Ich versuche es trotzdem  mal:
Bei mir läuft eine Hauswassererk (Grundfosspumpe WL 1002 mit Druckbehälter). Die Pumpe holt sich aus ca. 5 m Tiefe Quellwasser aus einem dafür gemauerten
Brunnen. Das ging jetzt einige Jahre problemlos. Es wurde Wasser bis zu einem Druck von ca. 3 bar angesaugt. Dann schaltete  die Pumpe sich wieder aus, um sich bei ca. 1 bar wieder einzuschalten.

Seit heute tritt folgendes Problem auf:
Das Wasserwerk schaltet sich ständig ein und aus. Es kommt zu einem raschen Druckaufbau, wobei der Zeiger des Manometers hin- und herzittert. Schon bei einer
Geringen Wasserentnahme sinkt der Druck dann wieder stark ab und die Pumpe tritt wieder in Aktion.

Ist es den Fachleuten möglich, mit diesen Angaben so eine Art  „Ferndiagnose“ zu stellen?
Könnte es sein dass beim ansaugen Luft in den Behälter gelangte? Wenn ja, wie kann ich das wieder in Ordnung bringen?

Für  ernstgemeinte Ratschläge wäre ich dankbar.

Grüsse aus München.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 89
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 29.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Abend Heinz, guten Abend liebe Forumsteilnehmer,

jetzt möchte ich mich  mal in aller Form bei Heinz und und allen Forumsteilnehmern bedanken.

Heinz, du hast nicht nur dein Wissen eingebracht (ohne das ich gnadenlos untergegangen wäre),
sondern hast auch sehr viel Geduld mit mir gehabt ;o).  Viele von euch haben sich wahrscheinlich gewundert, wie man solche „depperte“ Fragen überhaupt stellen kann.

Wie auch immer, die Pumpe läuft wieder.  Der Wirkungsgrad (möglicherweise Ablagerungen in der Steigleitung) lässt momentan noch zu wünschen übrig.
Aber  das ist eine andere Baustelle.

Die von Heinz vorgeschlagenen Massnahmen waren auf jeden Fall dringend notwendig. Ohne den Austausch der Ventile und der Gummidichtungen, hätte sich die Pumpe ohnehin wegen  „Multiorganversagen“  verabschiedet.

Ich finde es klasse, dass ein solches Forum einem Laien die  Möglichkeit bietet sich „weiterzubilden“.  Für mich war das auf jeden Fall eine wertvolle  Hilfe zur Selbsthilfe.

Einen schönen Abend noch
Rainer

P.S.: Ich habe so das Gefühl, dass ich hier bald wieder vorstellig werde .....
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 28.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

die WL 1002 fördert natürlich 1000 l/h, ich konnte die Angabe von 2000 l/h in meinem letzten Beitrag leider nicht mehr abändern.
Die Fördermenge sollte also passen.

In der Saugleitung wird sicherlich auch ein Rückschlagventil installiert sein.

Dir einen schönen Sonntag noch.
Beste Grüße Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 28.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

es scheint sich um Edelstahlrohre (gepresst) mit Aussendurchmesser 28 mm (Innen 25 mm ?)  zu handeln.
Länge bis zum Brunnenboden ca. 6 m. Wahrsscheinlich müsste man sie zersägen um sie aus dem Brunnen ziehen zu können.

An der Stopfbuchsmutter habe ich mich auch schon versucht. Ich habe sie herausgedreht bis ich sie von Hand drehen konnte und umgekehrt. Eine Änderung der der Hubzahlen konnte ich nicht feststellen.

Dir noch einen schönen Abend.

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 28.01.2017!  Zum Bezugstext

Spezialwerkzeug direkt für das Saugrohr gibt es nicht.
Welchen Durchmesser hat dieses eigentlich.
Sieht so dünn aus.

Da fällt mir gerade ein:wenn beispielsweise die Stopfbuchsmutter zu stark angezogen ist, dann hat der Motor narürlich etwas mehr zu kämpfen und die Hubzahl könnte etwas runtergehen. Die Kolbenstange wird gebremst.
Die Packung sollte immer leicht tropfen, dieses dient auch der Schmierung (Kolbenstange).

Gruss
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 28.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

vielen Dank für deine Nachricht.

Du hast recht, im Prinzip funktioniert ja die Pumpe.

Jetzt habe ich noch nicht testen können, ob die Pumpe es schafft, ohne Komplikationen, eine Waschmaschine mit Wasser zu versorgen. Sollte das der Fall sein, dann "versuche"  ich Ruhe zu geben.

Ist das nicht der Fall, dann könnte es vielleicht sein, dass sich im Steigrohr Schmutz abgelagert hat, der verhindert, dass genügend Wasser gefördert werden kann. Es ist dann sowas wie ein "Infarkt".

Um das zu prüfen, gibt es da ein Spezialwerkzeug?

Viele Grüsse

Rainer

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 28.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
die Pumpe fördert so um die 2000l/h.
Wenn das System so wieder funktioniert, dann würde ich es so belassen.
Meine Kolbenpumpe läuft auch so schnell, wie jene aus dem Video. Der Motor hat so um 1400U/min.
Hauptsache das Belüftungssystem verrichtet wieder seinen Dienst.
Gruss
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,

ich bin wieder an der Pumpe.

Die Zahnriemen habe ich gestrafft. Ein Durchrutschen ist nicht mehr möglich. Herrn Lappe habe ich wegen seines Viedeos auf Youtube angesprochen. Er meint, dass die Drehzahl des E-Motors der die WL 1002 antreibt, die Originaldrehzahl ist (kein Zeitraffer). Gefühlt läuft meine Pumpe mit der halben Anzahl an Hüben.

Jetzt habe ich mal gemessen, wie lange es dauert, bis die Pumpe den 100 l Kessel füllt. Es dauert ca. 4,5 Minuten (bei Einschaltdruck 1,8 bar und Ausschaltdruck 3,2 bar). Meinst du, dass diese Zeit noch im "Normbereich" liegt oder der Füllvorgang zu lange dauert?

Gruss

Rainer
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Abend Heinz.

Danke für deine Nachricht.



Das wäre eine Option - aber das Problem mit der Drehzahl hätte ich wohl damit nicht gelöst (wenn es denn tatsächlich mit den abgeriebenen Keilriemen zusammenhängt.)

Übrigens, ich habe dir eine Nachricht an deine Mailadresse geschrieben.

Gruss (inzwischen) aus München

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Neue Keilriemen oder zwischen Stellschraube und Gehäuse was zwischenlegen. Grins.
Gruss
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz

So, die Keilriemenspannung habe ich nachgestellt.

Jetzt bin ich aber mit der Stellschraube am Anschlag. Höher lässt sich die Wippe nicht stellen.

Es wäre jetzt wohl auch an der Zeit, 2 neue Keilriemen zu besorgen.... oder?

Gruss

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Wenn die Riemen so zusagen auf dem Einstich aufliegen, ja.
Die Keilriemenspannung ist optimal, wenn man diese ca. 1cm durchdrücken kann.
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Ich persönlich gehe davon aus, dass die Pumpe ok ist.

Die Einstellungen vom DS müssen innerhalb vom  Druckdiagrammm des DS liegen!
Du hattest 1,0 bar Vordruck verwendet, nun beträgt der Einschaltdruck 1,8 bar. Das Schnüffelventil wird es so schnell nicht schaffen das Luftpolster zu ergänzen, das kann Tage dauern. 1bar Einschaltdruck liegt nicht innerhalb des Druckdiagramms! 1,8 bar Einschaltdruck ist der minimalste Einschaltdruck.


MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Nur so eine Idee:

Könnte es sein, dass durch einen übermässigen starken seitlichen Abrieb der Zahnriemen, sich die Umdrehungen und damit die Anzahl der Hübe verlangsamen?  Deswegen musste ich ja die Wippe hochstellen.
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Gerade mal nachgesehen:

Der Motor die Riemenscheibe dreht in die richtigen Richtung.
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Auf dem Typenschild des Druckschalters steht (soweit man es noch lesen kann):

Condor MDR 5, 500 Volt, 5,5 KW.

Kann sich den aus irgendeinem Grunde die Drehrichtung des Motors ändern?

An den Antriebsriemen musste ich schon einmal rumbasteln - wegen einem dämlichen Nachbarn (das gehört jetzt aber nicht ins Forum). Damals musste ich die Wippe hochsetzen, weil die beiden Treibriemen "durchgedreht hatten". Ich werde nachher mal schauen, ob sich die Riemenscheibe nach dem Einschalten in die richtige Richtung dreht.

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Original ist wohl ein Motor mit 0,55 kw verbaut.
Was der Herr Lappe nun verbaut hat kann ich dir auch nicht sagen. Der Motor läuft mit 2 Kondensatoren, von daher nehme ich an, dass dieser Drehstrommotor auf 230 V läuft.
Die Drehzahl kannst du hier nur durch Riemenscheibenwechsel ändern.
Auf der großen Riemenscheibe befindet sich ein Pfeil, dreht dein Motor denn richtig herum?

Welcher MDR DS ist denn genau verbaut?

Gruss
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,

danke für deine Nachricht.

Es ist ein MDR-Druckschalter.

Momentan beträgt der Abschaltdruck 3,2 und der Einschaltdruck ca. 1,8 bar. Gesstern war die Ein-stellung etwas niedriger.

Noch etwas:

Vorhin habe ich mir in Youtube ein Video von Lappe Wassertechnik über einen Probelauf einer WL 1002 angeschaut:

https://www.youtube.com/watch?v=wN6ZTV19608

Wenn mich nicht alles täuscht, läuft seine Pumpe wesentlich schneller als meine. Wenn dem tatsächlich so ist, könnte man die Drehzahl des E-Motors erhöhen?

Gruss

Rainer

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 22.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
persönliche Nachrichten sind hier nicht möglich.
Du kannst mir aber ein Mail schicken:
bohrbrunnen@web.de

Kannst du einmal den genauen Einschaltdruck und den Abschaltdruck mitteilen? Welchen Druckschalter verwendest du? MDR ....


Wenn der Kolben verschlissen ist, dann kann die Pumpe keinen Druck aufbauen.

MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  22.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Morgen Heinz,

Das neueste von der "Wasserfront":

Gestern spät abends, hat es die Pumpe wieder auf 3,2 bar gebracht. Der Druck wurde über die Nacht gehalten. Heute Morgen nach der Wasserentnahme hat sie wieder bis 3,2 bar aufgefüllt. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass es etwas lange gedauert hat.

Kann es sein, dass, obwohl der Druck gehalten wird, etwas mit dem Kolben nicht stimmt?

Noch eine Beobachtung: Kurz bevor die Pumpe sich einschaltet, habe ich zweimal so etwas wie ein Glucksen/Blubbern aus dem Pumpendom gehört (könnte natürlich auch nur Zufall sein).

Gibt es eigentlich hier die Möglichkeit "persönliche Nachrichten" zu verfassen?

Dir noch einen schönen Sonntag.

Viele Grüsse

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Mache das Rainer.
Ansonsten muss man sich den Kolben nochmals genauer anschauen.
Schönen Abend noch. Gruss Heinz.
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

vielen Dank für deine Unterstützung. Gut dass du mich noch nicht "aufgegeben hast. ;o))

Als ich das Klopfen hörte, habe ich die Mutter sofort wieder gelockert.

Luft habe ich ca. 1 bar reingepumpt. Heute Nachmittag hat die Pumpe bei ca. 3,2 bar abgeschaltet. Danach hat sie es nicht mehr geschafft.

Ich schlage vor, dass ich das verhalten der Pumpe nocheinmal  beobachte und dir dann wieder berichte.

Beim Luftwart werde ich Morgen früh so vorgehen, wie du es vorgeschlagen hast.

Dir noch einen schönen Abend.


Viele Grüsse

Rainer

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Naja, klopfen soll die Pumpe nun auch nicht, das geht auf den Kurbeltrieb.
Und die Pumpe hat vorher den Abschaltdruck erreicht?
Vordruck hast du auf den Druckbehälter gegeben.

Zum Luftwart.
Man kann den Schlauch vom Schnüffelventil abziehen und dann in diesen hinein pusten. Bei angehobenen Schwimmer sollte dann Luft am Luftwart entweichen.
Grüsse
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

die Stopfbuchsmutter habe ich nachgezogen, bis ein klopfendes Geräusch zu hören war.

An den Luftwart komme ich  mit meinem Ohr ganz schlecht hin - da stört die Wand..... ;o))

Kann man sonst noch irgendwie feststellen ob  mit dem Luftwwart etwas nicht stimmt?

Einen schönen Abend noch.

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
wie schaut es aus?
Hast du die Stopfbuchsmutter einmal nachgezogen?
Ist denn, oder war denn, bei Pumpenbetrieb ein Lufteinsaugen am Luftwart zu hören?
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Der Kampf scheint noch nicht zu Ende zu sein - leider.

Die Pumpe läuft schon 20 Minuten und kommt nicht über 1,8 bar ...... heut Nachmittag hat sie es noch bis 3,2 bar geschafft.

Irgendwas scheint noch nicht zu funktionieren.

Gruss Rainer
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Abend Heinz,

im Grunde genommen funktioniert die Grundfos-Pumpe wieder. Erst wenn ich die Gewissheit habe, dass die Pumpe auch bei laufendem Verbraucher (Waschmaschine) ihren Dienst tut, dann ist sie für mich wieder die "Alte".

Probleme hatte ich mit dem herausfieseln der Packungsringe. Am Stück ging das leider nicht. Ich musste die Ringe herauskratzen. Von den "Werkzeugen" habe ich ein Foto gemacht. Den Rest habe ich mir dann mit einer gebogenen Zange geholt.

Vorab Heinz, ohne deine Hilfe und Ratschläge hätte ich das nie geschafft und dafür bedanke ich mich ganz besonders bei dir.

Wegen den Bildern: Hast du die Möglichkeit meine Emailadresse einzusehen? Du wolltest ja diverse Bilder per Mail haben.

Viele Grüsse

Rainer



Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Danke für die Info.

Ich hatte das bereits Korrigiert. Den Fehler habe ich allerdings auch erst auf dem Bild bemerkt.

Gruss

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 21.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
die Druckventile sind so korrekt.
Ist das volständig montierte DV oben nicht richtig in der Nut eingerastet, oder nur eine optische Täuschung.

Gruss
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 17.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Morgen Heinz,

... falls du zufällig online bist .... und mir einen Tipp geben kannst:

Ich bin gerade beim Zusammenbauen der Pumpe. Es geht im Moment darum, wie ich die Ventilgummis zusammenbauen muss. Ist das, wie auf dem Foto gezeigt, richtig so?

Bilder von der automatischen Belüftung bzw. alle Bilder die du brauchst bekommst du natürlich. Bitte für mich noch etwas genauer. Meinst du damit den Schlauch vom Schnüffelventil auf die andere Seite des Kessels?

Gruss aus dem"arschkalten" Bayrischen Wald.

Rainer


HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  17.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 15.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

*Ich werde versuchen die einzelnen Montageschritte mit Fotos zu dokumentieren und dann ins Forum einstellen. Vielleicht kannst du diese dann bei entsprechender Gelegenheit als Anschauungsmaterial verwenden. Irgendwann kommt sicher  Einer daher, der Probleme mit einer Grundfospumpe WL 1002  hat ……*

Persönlich könnte ich 2 bis 3 Bilder von der automatischen Belüftung der Pumpe mit Nutzungsfreigabe gebrauchen. Ein Bild vom Schnüffelventil, Luftwart und von der gesamten Pumpe, per Email.
Würde mich sehr freuen.

Gruss
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  15.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 14.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Morgen Heinz,

nur zur Info:
Dieses Wochenende kann ich nicht an die Pumpe. Ich bleibe vorsichtshalber  in München. Wenn ich fahren würde, dann wäre ich eh nur mit Schneeräumen beschäftigt.

Am nächsten Wochenende werde ich dann genügend Zeit haben, die Pumpe im BW zusammenzubauen – hoffe ich jedenfalls.

Ich werde versuchen die einzelnen Montageschritte mit Fotos zu dokumentieren und dann ins Forum einstellen. Vielleicht kannst du diese dann bei entsprechender Gelegenheit als Anschauungsmaterial verwenden. Irgendwann kommt sicher  Einer daher, der Probleme mit einer Grundfospumpe WL 1002  hat ……..

Dir noch einen schönen Sonntag.

Gruss

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  14.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 14.01.2017!  Zum Bezugstext

'Ob ich das alles hinkriegen werde? Wie auch immer, ich werde/muss es auf jeden Fall versuchen.'

Das wird schon werden und halte uns auf dem Laufenden.

Wichtig ist, dass du die Ventilgummis richtig einbaust.
Die Druckventile mit den kleinen Löchern müssen nach oben.

Dir ein schönes Wochenende.
Beste Grüsse
Heinz

Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  14.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 14.01.2017!  Zum Bezugstext

"Was ich vergessen habe, die Dichtungen der Gewindeflansche von der Saug- und Druckseite. Waren diese noch OK?"

Heinz,

zunächst mal vielen Dank für deine "Montagean-leitungen". Ob ich das alles hinkriegen werde? Wie auch immer, ich werde/muss es auf jeden Fall versuchen.

Diese Flanschdichtungen habe ich vorsorglich gleich mitbestellt, denn Sie sahen nach meinem Ausbau ziemlich mitgenommen aus.

Dir noch einen schönen Abend.

Viele Grüsse

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  14.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 14.01.2017!  Zum Bezugstext

Servus Rainer,
blöde Fragen gibt es nicht, nur blöde Antworten.

Bevor du den Pumpendom montierst, solltest du die Packungsringe auswechseln, so hast du etwas mehr Montagefreiheit.
Hierzu, die Stopfbuchsmutter ganz herausschrauben und auf der Kolbenstange soweit es geht in Richtung Kurbeltrieb schieben.

Nun musst du 2 Ringe heraushebeln. Hierfür musst du dir eine Packungsnadeln basteln. 'Lach'
Ich habe mir eine solche Nadel, aus einem längerem Nagel gebaut. Der Nagel wird 90 Grad abgewinkelt, so dass du zwischen Kolbenstange und Stopfbuchse 'um die Ecke' kommst. Man kann auch einen kleinen Schraubendreher opfern.
Ja und dann in die Ringe einstechen und diese dann herausbefördern.
Es sitzen noch mehrere Ringe in der Stopfbuchse, aber nur 2 ausbauen.

Sind diese draußen, eine neue Packung einsetzen und die Mutter anziehen und ein Stück eindrehen. Mutter wieder lösen und den 2ten Ring mit der Öffnung versetzt einsetzen. Mutter anziehen, bis diese leicht stramm ist.

Wenn später bei laufenden Betrieb die Pumpe zu doll tropft, die Mutter nachiehen. Etwas tropfen sollte sie aber immer.

Die Packungsringe sind geteilt, damit du diese ohne einen Ausbau der Kolbenstange wechseln kannst-genau.

Zum Schnüffelventil:

Vor dem Einschrauben kontrollieren, ob sich in der Bohrung vom Pumpengehäuse Verockerungen befinden. Normalerweise ist die Gewindebohrung von hinten freigedreht, hier setzen sich gerne Verockerungen ab.
Schraubt man nun das Schnüffelventil mit Gummilippe ein, quetscht sich die Gummilippe und wird gleich beim Einbau beschädigt.

Was ich vergessen habe, die Dichtungen der Gewindeflansche von der Saug- und Druckseite. Waren diese noch OK?

MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  14.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 14.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

wenn ich dich nicht hätte .....

Vielen Dnk für deine Hilfe!

Jetzt hätte ich nur noch 1 Frage:

Die 2 Packungsringe, die ich auf deinen Hinweis hin mitbestellt habe, soll ich die gleich einbauen?

Ich nehme an diese sind für die Stopfbuchse gedacht (geteilt, damit man sie nachträglich auf die Kolbenstange setzen kann) ... oder?

Wie soll ich da vorgehen um so wenig wie möglich Schäden zu produzieren einfach nu´r die Stopfbuchse herausschrauben?

Ich weiss, für den Fachmann sind das alles ganz blöde Fragen, aber anders krieg' ich das einfach nicht hin.

MfG

Rainer


HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  14.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 13.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

zu 1) ja.

zu 2) nachdem die Pumpe montiert ist, solltest du den Windkessel mit Luft befüllen. Der Vordruck sollte dem Einschaltdruck der Pumpe entsprechen. Glaube der Einschaltdruck deiner Pumpe lag bei  1 bar oder 1,5 bar.
Dann die Pumpe in Betrieb nehmen. Den Rest erledigt dann das Schnüffelventil, bzw. der Luftwart.

zu 3) Das Zusammenschrauben hat man im Gefühl. Ich verwende da keinen Drehmomentschlüssel. Wichtig ist, dass die Schrauben über Kreuz angezogen werden. Du merkst dann schon, dass sich Pumpendom und Ventilplatte  anfangs leicht in die Gummidichtung drücken. Wird danach beim Anziehen etwas mehr Kraftaufwand benötigt, noch einen kleinen Tick weiter und es sollte reichen.

MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  13.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 13.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Abend Heinz,

witterungsbedingt, bin ich nicht in den BW gefahren.

Das mit dem Zusammenbauen müsste ich alleine hinkriegen (wenn ich wieder vor Ort bin).

Vorsichtshalber 2 Fragen dazu:

1. Ich nehme an, die Gummilippe des Schnüffelentils wird direkt auf die Seite des Ventils mit der Bohrung, die ich vorher  mit der Nadel gesäubert habe, geschoben. Ist das so?

2. Wie funktioniert die Erstbefüllung des Druckkessels?  Wahrscheinlich muss man vorher Wasser über die Füllöffnungen eingiessen. Ist das so?

3. Wie sieht es mit dem Zusammenschrauben der Teile aus? Wie geht da der Profi vor? Wie fest sollte man die Schrauben anziehen, ohne dass man die Teile beschädigt?

Dir noch einen schönen Abend.

Rainer
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  13.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 09.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,

nur zur Info:

Die Ersatzteile habe ich alle vorliegen. Die Ventilplatte und das Gehäuse habe ich gereinigt.

Allerdings weiss ich noch nicht, ob ich dieses Wochenende in den BW fahren kann .... die Wetterlage! Das wird sich in den nächsten Stunden entscheiden.

Ich werde mich dann spätestens heute Abend wieder melden.

Gruss
Rainer
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  09.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 09.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Abend Heinz,

vielen Dank für den Hinweis.

Ich habe bereits Kontakt mit Herrn Lappe aufgenommen.

Für den Originalventilsatz verlangt er ca. 49,00 €.

Wenn der von dir erwähnte Satz wesentlich günstiger und trotzdem trinkwassergeignet ist, dann werde ich wahrscheinlich diesen nehmen.

Morgen früh werde ich ihn nochmal anrufen.

Einen schönen Abend noch.

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  09.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext


Die günstigen Ventilgummis haben eine Lebensmittelzulassung und sind doch für den  
Einsatz im Trinkwasserbereich geeignet.

MfG
Heinz
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Genau Rainer,
rechts, dass ist die Gummilippe. Schaut wirklich noch fesch aus.:-) Wenn sie nicht schon porös ist, kannst du diese noch verwenden, sie sollte auch öffnen. Das Ventil hat an der Gewinde-Planseite eine ganz winzige Bohrung, diese muss zwingend durchgängig sein (Abhilfe- dünne Nadel:-))

Die Dichtung ist eine normale aber in Zollabmassen, 3/8 Zoll. Habe aber auch schon in Kupfer verbaut.

MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

das wird jetzt meine letzte Aktion in Sachen Pumpe heute sein.

Ich hoffe, dass ich das richtige Teil herausgeschraubt habe. Das war jetzt Schwerarbeit, weil für einen Ringschlüssel nicht ausreichend Platz war. Zum Glück habe ich noch einen 22-iger Gabelschlüssel gefunden und damit ging's, wenn auch schwer.

Das rechte teil auf dem Foto, ist das die Gummilippe die du erwähnt hast? Sie ist zwar verschmutzt, sieht aber sonst noch heil aus.

Der Dichtring an dem Gewinde, ist das einer aus Metall oder ist das eine handelsübliche Dichtung?

Vielen Dank noch für deine Unterstützung heute.

Dir noch einen schönen Abend.


HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Das Ventil kann man einfach rausdrehen Rainer. Problem ist nur, dass die Gummilippe mitunter in der Kolbenpumpe verbleibt, da hier auch alles verockert ist.
Zum reinigen kommt man später auch nicht ran. Vor diesem Hintergrund ein Gummilippe für ein Spezial-Schnüffelventil mitbestellen.
Gruss
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

nein, das Schnüffelventil habe ich nicht ausgebaut.

Sollte man das gleich miterledigen und ausbauen?

Ich habe das Schnüffelventil "vernachlässigt", weil ich dachte, dass man das ggf. problemlos bzw. unabhängig von den Ventilen erledigen könnte.

Aber du hast eigentlich recht, wenn schon, denn schon, dann könnte man das in einem Aufwasch gleich mitbestellen.

Das Schnüffelventil, ist das problemlos auszubauen oder gibt es da Einiges zu beachten?

Gruss

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Kein Problem Rainer!

Die Plastikkörbe bleiben in der Ventilplatte, genau.
Du solltest nun 8 Gummiteile vor dir liegen haben.

Teile siehe mein Beitrag vom 3.12.15, zusätzlich würde ich noch 2 Packungsringe bestellen.
Normalerweise sollte man noch die Kolbenbuchse und den Kolben in Augenschein nehmen, diese werden aber eigentlich selten zerstört.

Zur Bestellung:

Links von mir im Beitrag gleichfalls vom 3.12.15

Lappe oder Steffens, beides kompetente Unternehmen, welche bei einer telefonischen Bestellung auch gerne noch Fragen beantworten. Habe bereits bei beiden bestellt, Lieferung ist i.d.R nach 2Tagen da.
Lappe bietet die Teile etwas günstiger an.
Wenn du nicht unbedingt Trinkwasser geeignete Ventilgummis benötigst.
Ansonsten nur den Kolbenpumpentyp angeben, dann wissen die Fachfirmen bescheid.

MfG
Heinz

Essigbad mische ich Essenz mit Wasser 1: 1 und lasse die Teile fúr ca. 6 h im Bad. Danach die Teile mit klarem Wasser ausgiebig spúlen.

Hast du das Schnüffelventil ausgebaut?
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

vielen Dank für deine Antwort. Mir liegt es fern, dir deinen Sonntag mit meinen Pumpenproblemen zu versauen. Wenn ich aber daran denke, was alles kaputt gegangen wäre, wenn ich dich nicht vorher gefragt  hätte ... dann wird mir beinahe schlecht.

Die schwarzen "Gummischeiben" auf den "weissen Plasikkörben" habe ich entfernen können. Ich nehme an, dass die Plastikkörbe in der Ventilplatte verbleiben - oder habe ich das falsch verstanden?

Zum Reinigen werde ich das Gehäuse und die Ventilplatte  mit nach München nehmen.

Was muss/sollte ich deiner Ansicht nach nun an Ersatzteilen nun bestellen? Wo soll ich bestellen bzw. wo würdest du bestellen?

Wenn alles gut läuft, dann könnte ich am kommenden Wochenende wieder zusammenbauen.

Viele Grüsse

Rainer


HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

die Ventile sind in Membranausführung, jedes Ventil ist 2teilig. Die Ventilkörbe musst du nicht ausbauen. Das obere Ventilgummi ist einfach nur aufgeklipst und sitzt in einem Einstich. Das untere Gummi sitzt dann praktisch unten in einem Einstich. Einfach mit einem kleinen Schraubendreher seitlich von oben an der Bohrung des Gummis einstechen und versuchen die Bohrung des Gummis rundherum zu dehnen und dann das Gummi aushebeln.

Die Membran unten nach dem gleichen Prinzip.

Die groben Verockerungen der Ventilplatte, kannst du mit einem Taschenmesser entfernen, danach mit einer feinen Drahtbürste aus Messing. Habe die VP nach grober Reinigung auch in ein Essigbad gelegt. Nicht zu lange, der Guss wird ansonsten angegriffen.

Den Pumpendom von innen mit einem langen Schraubendreher auskratzen. Viel Handarbeit!

Die Bilder werde ich mir mal vergrößern, mir scheint aber, das der DSA in Ordnung ist. Die Stopfbuchsmutter aber bereits sehr weit eingedreht ist.
MFG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

hier noch eine Aufnahme der Stopfbuchsmutter.
Riefen sind auf der Kolbenstange vorhanden. Wasser tritt aber nur Tropfenweise heraus.


Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Halle Heinz,

vielen Dank für deine Antwort.

Zunächst mal 2 Bilder vom Druckstoppautomat.

Ein Bild von der Stopfbuchse kommt beim nächsten Beitrag, da da die Grösse der angehängten Dateien begrenzt ist.

Meine Fragen jetzt:

1. Wie reinige ich die Teile am besten? Vielleicht mit Essigwasser. Die Ablagerungen sind ja hart wie Beton.

2. Wie kann ich die Ventile ausbauen?

Gruss

Rainer

P.S.: Irgendwie klappt es diesmal nicht mit dem Anhängen von Bildern. Sie werden scheinbar nicht übernommen und auch nicht angezeigt.

So, das Problem lag bei mir. Neue Aufnahmen in reduzierter Qualität "kommen durch"!


HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 08.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

gute Arbeit!
Da muss man, denke ich kein Experte sein, die Ventile sind hin.
Oben, das sind die Druckventile, oder besser gesagt waren sie.
Alles schön reinigen. Die Auflageflächen der Flachdichtungen auf der Ventilplatte, oben und unten. Pumpendom unten und das Pumpengehäuse oben säubern.

Aus dem Pumpendom, Pumpengehäuse und den Anschlussflanschen die Verockerungen entfernen.

Bei der Gegegenheit auch einmal die Stopfbuchsmutter sichten, ist diese bereits bis zum Anschlag eingedreht, hat die Kolbenstange Riefen.

Ein Bild vom Druckstoppautomat wäre noch interessant und zwar vom inneren des Pumpendoms. Dieser besteht ja aus 2 Kammern. Auf der einen Seite dichtet der Bolzen an der Wandung metallisch ab.

MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  08.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 07.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Morgen Heinz,

heute Morgen war ich schon fleissig - in mühevoller Kleinarbeit habe ich es geschafft, das Pumpengehäuse und die Ventilplatte abzuhebeln (und das sogar schadensfrei - bis jetzt).

So wie es für mich ausschaut, ist es ein Wunder, dass die Pumpe überhaupt noch Wasser gefördert hat.

Wenn du Zeit hast, würde ich dich um dein Expertenurteil bitten (siehe Bild).

Einen schönen Sonntag noch.

Rainer


Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  07.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 07.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

vielen Dank für deine Hilfe.

Es ist aber zu befürchten, dass ich bald wieder bei dir vorstellig werde .....

Dir noch einen schönen Abend.

Gruss

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  07.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 07.01.2017!  Zum Bezugstext

Servus Rainer,

der Pumpendom verklebt durch die Dichtungen bedingt mit der Ventilplatte und diese mit dem Pumpengehäuse.

Verwende einen flachen Schraubendreher und schlage diesen vorsichtig ein bischen zwischen Pumpendom und Ventilplatte. Dann hebelst du den Schraubendreher ein wenig an. Aber vorsichtig, die Teile sind aus Guss!
Ist der Pumpendom demontiert, siehst du die Ventile auf der Ventilplatte. Diese komplette Platte dann vom Pumpengehäuse abhebeln und du hast einen Blick auf die Kolbenbuchse. Davor in der Tiefe sitzt praktisch die Gummilippe vom Schnüffelventil. Das Schnüffelventil samt Gummilippe wird aber von Aussen herausgedreht.
Das war es. Die einzelnen Ventilgummis dann von der VP entfernen. Auch hier vorsichtig sein, die Ventilkörbe sind aus Kunststoff.



Den Druckstoppautomat nicht ausbauen!


MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  07.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten Abend Heinz,

für den Fall, dass du online bist:

Gerade bin ich ganz mutig dabei das Pumpengehäuse zu zerlegen. Die Saug- und Druckleitung habe ich abgeschraubt. Die 4 Schrauben (mit Muttern), mit dem das Gehäuse zusammengeschraubt ist, habe ich problemlos entfernen können. Jetzt weiss ich nicht so recht weiter. Ist es jetzt erforderlich den Druckstoppautomat auszubauen oder ist lediglich die Dichtung am Pumpengehäuse verklebt?

Wenn ich den Druckstoppautomat ausbauen muss, dann sieht das für mich als Laien aus, als wenn man Sonderwerkzeug dazu brauchen würde.

Bevor ich jetzt einen grösseren Schaden verursache, dachte ich mir, dass ich besser vorher mal nachfrage.

Dir noch einen schönen Abend.

Gruss

Rainer

Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Guten morgen Heinz,

vielen Dank für deine Antwort.

Wenn die Temperaturen wieder klettern werde ich mich an die Reparatur machen. Die Teile kann ich mir ja schon jetzt besorgen. Wenn ich dann soweit bin, werde ich aber wieder deinen Rat benötigen.

Jetzt gehe ich wieder Schneeschippen, denn im Bayerischen Wald hat es letzte Nacht ordentlich geschneit.

Viele Grüsse

Rainer

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

..... die Pumpe demontieren und die von mir bereits aufgezählten Bauteile auswechseln.
Für diese Symptome kommen ja mehrere Bauteile in Betracht, hier hilft dann wirklich nur eine Sichtprüfung.
Gruss
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Heinz,

vielen Dank für deine Geduld.

Natürlich ist es schwierig, aufgrund einer  "Problembeschreibung" eines Laien, eine eindeutige "Diagnose" zu stellen.

Ich fasse jetzt einfach Mal meine "Beobachtungen" zusammen. Vielleicht kannst du mir dann sagen, welche, aus deiner Sicht, die wahrscheinlichste Ursache der Pumpenprobleme ist (lass' mich einfach mal aussen vor  ... ;o))

1. 3-fache Laufzeitdauer für Druckaufbau 3 bar

2. Bei laufender Pumpe reicht das geförderte Wasservolumen nicht aus um z.B. eine Waschmaschine zu betreiben.

3. Ausreichender (Rest)Druck scheint vorhanden zu sein ..... (ich bin ganz ordentlich nass geworden).

Was würdest du als Fachmann als erstes tun, um das Problem anzugehen?

Viele Grüsse

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Ist halt schwierig aus der Ferne, vor allem, wenn man nichts sieht oder gar hört.
Sicherlich wirst du die Pumpe zerlegen müssen.

Am Kessel befindet sich der Luftwart, dort geht ja auch der Schlauch ran. Einmal beobachten, ob dort Luft eingesaugt wird.

Wenn im Kessel der Sollwasserstand überschritten wird, geht der Schwimmer im Kessel nach oben und gibt das Ventil am Luftwart frei. Die Pumpe saugt nun über den Luftwart Luft ein und befördert diese zusammen mit Wasser in den Kessel. Ist das Luftpolster ausreichend, dann sinkt der Wasserspiegel und der Luftwart schließt sich.

Mitunter ist der Schwimmer verklemmt.
Ist das nicht der Fall, bleiben die Ventile und das Sicherheitsventil übrig. Wurde das Sicherheitsventil ausgelöst, dann sollte das Zischen nach erfolgtem Stillstand der Pumpe noch länger zu hören sein. Bleiben noch die Druckventile übrig. Diese haben jeweils 2 kleine Bohrungen im Ventilgummi. Nach Stillstand der Pumpe erfolgt hier ein kurzer Druckausgleich, zischen für 3-5 sec.


MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

.... den Schlauch steckt im Schnüffelventil - schon seit Tagen. An dem Schlauch dürfte es demnach nicht liegen.

Mir fehlt einfach das Wissen, um das "Problem" einzugrenzen.

Wahrsscheinlich bin ich ein Bestandteil des Problems ;o)

Gruss

Rainer

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

OK, dann ist es nur das Schnüffelventil. Offensichtlichtlich wurde es bei deiner 'Duschaktion' freigespült. Einfach den Schlauch auf das Schnüffelventil stecken, dann sollte sich der Kessel wieder belüften und die Pumpe wieder laufen.

LG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

.... nach dem Abschalten ist auch das Zischen weg.


Gruss

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Wenn die Pumpe abschaltet, wie lange ist das Zischen dann noch zu hören?
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Nein, es ist eher ein "Zischen".

Wie wenn mit jedem Kolbenhub Luft entweichen würde.
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

das können die Ventile oder der Druckstoppautomat sein, wenn die KP nun kein Wasser mehr fördert.
Ein Klopfen, also ein hartes Laufen, deutet auf zu wenig Luft im Pumpendom der Pumpe hin.
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,

vielen Dank für deine Antwort.

Nur kurz zur Erläuterung:

Die Wasserpumpe läuft über einen separaten Leitungskreis (Waschmaschine, Gartenbewässerung, Autowaschen, usw.). Sie ist (seit meinem Malheur an Weihnachten) trotzdem ständig eingeschaltet. Kann es sein, dass es tatsächlich so lange dauert, bis dieses Luftpolster wieder aufgebaut ist?
Im Moment ist es nicht möglich, die Waschmaschine zu benutzen, da die Pumpe (nach dem Einschalten)  nicht genug Wasser fördert und die Waschmaschine deshalb eine Fehlermeldung zeigt.

Könnte es auch sein, dass mit dem Druckstoppautomat etwas nicht in Ordnung ist? Man kann nämlich Geräusche vernehmen, ähnlich wie bei einer Dampflok (nur mit höherer Frequenz).

Sorry, dass ich so dumm fragen muss .....

Gruss

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 02.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo,

auch von mir ein schönes neues Jahr in die Runde!

@ Rainer

Mit dem Wasser wird sicherlich auch wieder der Luftvordruck aus dem Druckbehälter entwichen sein. Die Pumpe komprimiert nun das Wasser und braucht natürlich länger um die wenig vorhandene Luft zusammen zudrücken.
Also den Luftvordruck im Druckbehälter wieder auf Höhe des Einschaltdruckes vorpressen.

Um die Kolbenpumpe zu entlasten, kannst du auf der Druckseite, also praktisch zwischen Kolbenpumpe und Druckbehälter ein Rückschlagventil installieren.

MfG
Heinz

Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz, liebe Forumsteilnehmer,

Euch allen ein GUTES UND GESUNDES JAHR 2017!

Auf dass alle Wünsche in Erfüllung gehen und die Vorsätze eingehalten werden.


Am 2. Weihnachtsfeiertag habe ich mich mal wieder meinem "Hauswasserwerk" widmen können (es wäre besser gewesen, ich hätte es nicht getan).
Irgendwie bin ich spontan auf die Idee gekommen, über die Füllöffnungen der Pumpe, Wasser nachzufüllen. Dazu habe ich eine der beiden Schrauben am Pumpengehäuse geöffnet. Vorher habe ich durch Wasserentnahme dafür gesorgt, den Druck aus dem Leitungsnetz zu nehmen. Dann habe ich ganz vorsichtig die Schraube herausgeschraubt. Um alles genau zu sehen, habe ich mich direkt über der Pumpenöffnung platziert..... dann ist's passiert. Die erste Ladung ging voll in's Gesicht. Leider ist mir vor Schreck die Verschlussschraube aus der Hand gefallen ..... Um es kurz zu machen. Ich war nass bis auf's Unterhemd (und das bei der Kälte). Irgendwann ist es mir dann doch noch gelungen die Öffnung wieder zu verschliessen.

Die Moral von der Geschicht, vernachlässige nie den Restdruck nicht!

Inzwischen bin ich auch wieder trocken ......

Das war jetzt der lustige Teil zur Einführung.

Danach traten folgende Probleme auf:

a)
Die Pumpe schaltete zwar immer bei 3 bar  ab, aber mit dem automatischen Einschalten gab es Probleme. Nachdem ich am Druckschalter herumgedreht habe, schaltet sich die Pumpe ordnungsgemäss wieder ein.
Möglicherweise ist das Problem behoben.

b)
Ausserdem musste ich feststellen, dass es jetzt mindestens 3 mal so lange dauert, bis die Pumpe den Druck von 3 bar schafft.

Meine Frage an Heinz:
Würde sich das mit deiner Diagnose (03.12.16) decken, oder deutet das auf ein weiteres Problem hin?

Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit.
Im Bayerischen Wald fängt es gerade an zu schneien....



HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
die Ventilkörbe werden bei der WL1002 auch aus Kunststoff sein.
Wenn du Fragen hast, einfach melden.
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,

ganz grosse klasse wie du dich um einen Laien wie mich bemühst!

Ich werde versuchen mich gem. deinen Links vorzutasten. Der Druckstoppautomat bzw. die Verschraubung des Teiles sieht bei mir etwas anders aus - für mich sieht es so aus, wie wenn die Verschraubung aus Plastik bestehen würde. glücklicherweise haben sich die Verschraubungen am Deckel noch lösen lassen. Ein Aufbohren bleibt mir also erspart.

An diesem Wochenende werde ich aus zeitlichen Gründen wohl nicht mehr mit der Reparatur beginnen können.

Es kann sein, dass ich mich, bevor ich mich aus purer Verzweiflung hinter die S-Bahn werfe, vorher bei dir einen Rat einhole ..;o)

Vielen Dank nochmal und ein schönes Wochenende.

Rainer

P.S.: So oder so werde ich mich zu gegebener Zeit dann wieder melden.

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

Hallo,
die Kosten für die Ersatzteile liegen unter 50€, auch solltest du Reparatur selbst hinbekommen.

Ventile 8teilig neue Ausführungen ca. 25€
2 Ventilplattendichtungen ca. 18€
Gummilippe Schnüffelventil ca. 2,50€

Leider kann man das hier sehr schlecht bildlich darstellen, von daher einmal ein Link, wie es in deiner Pumpe aussehen könnte:
http://brunnen-forum.de/viewtopic.php?f=35&t=416

Ersatzteile bekommst du hier:
http://www.lappe-wassertechnik.de/index.php/ersatzteile-kolbenpumpen/loewe-grundfos.html
Oder hier:
http://www.steffens-pumpen.de/pumpen-fachhandel/index.php

MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

"Von daher nehme ich an, das die Ventile der Pumpe nicht mehr abdichten."

Heinz, das klingt für mich jetzt nicht gut!

Kann man das (in einem vernünftigen Rahmen) reparieren (lassen)? Kann ich das evtl. sogar selber auf die Reihe kriegen?

Gruss

Rainer
(unter der Woche Oberbayern - an den Wochenenden (bei der Pumpe) in Niederbayern)
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
die Anlage funktioniert auch ohne automatische Belüftung.
Hat der Druckbehälter einen ausreichenden Vorpressdruck, sollte die Pumpe auch ohne Schnüffelventil abschalten. Allerdings ist es dann erforderlich, halbjährlich Luft nachzuspeisen.
Von daher nehme ich an, das die Ventile der Pumpe nicht mehr abdichten.
Die Stopfbuchspackung sitzt wasserseitig hinter der Stopfbuchsmutter und dichtet gegen die Kolbenstange ab.
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

Vielen Dank Heinz.

Da die Pumpe meines Wissens ca. 25 Jahre auf dem Buckel hat, möchte ich gar nicht mehr an die "Innereien" gehen. Ich werde aber mal versuchen, ein Schnüffelventil aufzutreiben. Es könnte ja sein, dass es wirklich nur eine Kleinigkeit ist, was die Probleme verursacht-

Was ist eine "Stopfbuchpackung" bzw. wie sieht diese aus? Du merkst schon, dass ich (als blutiger Laie) nicht deine "Sparringspartner" bin!

Viele Grüsse

Rainer aus Niederbayern

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
wenn du Luft in den fast wasserleerem Druckbehälter gepumt hast, können die von mir aufgezeigten Ursachen mit verantwortlich sein.
Luft sollte in Höhe des Einschaltdruckes zugeführt werden.
Erreicht die Pumpe dann nicht den Abschaltdruck, dann stimmt da etwas nicht.
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.12.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,

danke für deine Antwort.

Da ich Laie au diesem Gebiet bin,frage ich einfach mal nach: Meinst du damit, dass - neben dem Schnüffelventil - auch die von dir genannten Ursachen für die Probleme verantwortlich sein könnten!? Wenn es doch das Schnüffelventil sein könnte, dann würde ich damit anfangen, dieses endlich zu ersetzen. Vielleicht habe ich ja vor 2 Monaten einen Fehler gemacht, weil ich das alte Ventil nicht ersetzt habe.

Viele Grüsse

Rainer
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 02.12.2016!  Zum Bezugstext

Hallo,
wenn die Pumpe nun kein Druck mehr aufbaut, kann dieses mehrere Gründe haben.
Ventilgummis sind undicht, da verhärtet. Das Sicherheitsventil hat ausgelöst, oder die Stopfbuchpackung ist undicht.
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  02.12.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 02.10.2016!  Zum Bezugstext

Guten Abend,

da bin ich wieder!

Mit euren Tipps hat die Grundfos-Pumpe fast 2 Monate wieder ihren Dienst getan. Heute Abend habe ich bemerkt, dass der Druck im Kessel nahe Null ist, die
Pumpe sich aber nicht einschaltet. Ich habe dann auf  
Fernwasser umgestellt, damit wieder Druck in den Kessel kommt. Ausserdem habe ich wieder versucht, Luft in den Kessel zu pumpen.

Ein Druckaufbau ist mir zwar gelungen und die Pumpe hat sich nach der Wasserentnahme wieder eingeschaltet, aber es kam zu keinem Druckaufbau, egal wie lange die Pumpe lief.

Was meinen die Fachleute dazu? Liegt es tatsächlich nur an dem Schnüffelventil, oder ist zu befürchten, dass eine weiteres Problem dazugekommen ist?

Einen schönen Abend noch.
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  02.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 02.10.2016!  Zum Bezugstext

Guten Abend,

ich möchte mich bei euch bedanken - ihr habt mir sehr geholfen.

Zunächst werde ich das Wasserwerk eingehend "beobachten". Sollte es wieder Probleme mit dem Schnüffelventil geben, so werde ich das Teil ausbauen und ggf. die Gummidichtung auswechseln. Sollte es notwendig sein, werde ich auch das komplette Ventil ersetzen. Wahrscheinlich werde ich dann aber vorher euch um Rat fragen müssen.

Einen schönen Abend noch.

Viele Grüsse aus München

Flaucher


HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  02.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 02.10.2016!  Zum Bezugstext

....und eventuell die Dichtungen wechseln.
Ja, es handelt sich um eine automatische Belüftung.
Wenn der Schlauch pumpenseitig vom Schnüffelventil abgezogen wird, dann sollte man deutlich das Einsaugen von Luft hören 'schnüffeln'.
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  02.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 02.10.2016!  Zum Bezugstext

Neuer Anlauf mit reduzierter Bildqualität.

Das Wasserwerk ist Baujahr 1989. Für mich läuft es seit 2006. Es ist etwas angerostet. Wenn es aber weiterhin zuverlässig arbeitet, werde ich ihm einen neuen Anstrich verpassen.


Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  02.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 02.10.2016!  Zum Bezugstext

Hallo,

jetzt bin ich mal gespannt, ob das mit dem Bildeinstellen klappt:

Es hat leider nicht geklappt - das Bild war zu gross!

Ich werde heute Abend versuchen die Bildqualität auf 500 Kb zu reduzieren und es nochmal versuchen.

HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  02.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 02.10.2016!  Zum Bezugstext

Hallo,
dass das Luftpolster mit der Zeit abnimmt, ist normal.
Die Luft ist im Wasser gebunden und entweicht bei der Wasserentnahme.
Du hast vermutlich eine automatische Belüftung. Wenn diese funktioniert, dann musst du dich um nichts kümmern.

Das Schnüffelventil selbst ist nicht kaputt, sondern nur die Gummilippe, welche auf dem Ventil sitzt. Kostet so um die 2,50€ und ist noch erhältlich.

Bilder von deiner Anlage wäre natürlich interessant.
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  02.10.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 30.09.2016!  Zum Bezugstext

Guten Morgen zusammen!

Vielen Dank noch für eure Bemühungen.

2 Fragen hätte ich noch:

1. Könnte eine übermässige Wasserentnahme die    Ursache für für das Fehlen der Luft im Druckbehälter sein?

2. Angenommen, das Schnüffelventil wäre kaputt, würde man so ein Teil noch bekommen?

Einen schönen Tag noch aus München.

Viele Grüsse Flaucher
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  30.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 30.09.2016!  Zum Bezugstext

Hallo,
das Schnüffelventil sitzt an der Pumpe. Am Druckbehälter sitzt der Luftwart.
Pumpe natürlich ausschalten!
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  30.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 30.09.2016!  Zum Bezugstext

Guten Abend Heinz,

vielen Dank für deine Antwort.

Jetzt kommt wieder eine Frage eines  blutigen Laien:

Das "Schnüffelventil" sitzt das nun an dem Pumpenkopf oder sitzt es am anderen Ende des Verbindugsschlauches, an der Seite des Druckkessels?
Kann man es dann einfach herausschrauben?

Einen schönen Abend noch.

Flaucher aus München
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  30.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flaucher vom 30.09.2016!  Zum Bezugstext

Hallo,
an deiner Pumpe ist ein Spezial-Schnüffelventil verbaut.
Der Druckbehälter wird normalerweise automatisch belüftet.

Du solltest das Schnüffelventil aus der Pumpe heraus schrauben und kontrollieren, ob die Gummilippe noch intakt ist.
MfG
Heinz
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  30.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von pumpe vom 26.09.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Pumpe,

wahrscheinlich hast du mit deiner "Diagnose" recht gehabt. Wahrscheinlich habe ich aber ein älteres Modell der Grundfos WL 12002. Ich konnte nähmlich dieses  Ventil, so wie auf dem Foto abgebildet (Rändelmutter), nicht finden. Bei mir ist an dieser Stelle eine Art Nippel, auf dem ein Schlauch gesteckt wurde. Dieser Schlauch führt zu einer Art Ventil, das an der Kopfseite sitzt. Jetzt habe ich einfach deb Schlauch am Pumpenkopf abgezogen und mit einer Fahrradpumpe(!) Luft in das Innere des Kessels gepumpt (bis ca. 3,5 bar). Wenn sich jetzt nach einer Wasserentnahme die Pumpe einschaltet, dann geht der Zeiger wie früher ganz langsam hoch, bis er den Druck von ca. 3 bar erreicht hat.

Meine Frage: muss ich das mehrmals machen, oder genügt das bereits? Hast du eine Idee, warum plötzlich zu wenig Luft im Kessel ist?

Viele Grüsse
Flaucher
(Mailadresse bestätigt)

  27.09.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von pumpe vom 26.09.2016!  Zum Bezugstext

Guten Morgen @Pumpe.

vielen Dank für deinen Lösungsorschlag.

Da ich im Moment unterwegs bin, kann ich mich erst wieder am  kommenden Wochenende um meine Pumpe kümmern.

Ich werde mich aber auf jeden Fall melden, ob ich das wieder hinbekomme.

Bis dahin nochmals vielen Dank für deine Bemühungen.

Erst jetzt habe ich gesehen, dass man "Grundfos" nur mit einem "s" schreibt. Ich bitte um Nachsicht. Wie schon geschrieben, ich bin halt nicht vom Fach.

Viele Grüsse

Flaucher
pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  26.09.2016

Hallo,
in deinem Druckbehälter fehlt Luft
du solltest am Pumpenkopf eine Schraube haben mit der man Luft in den Kessel drückt wenn die Pumpe läuft dies ist mit einer Gerändelten Mutter fixiert und hat am Ende der einen Stift quer zur schraube also Rändelmutter lösen schraube lösen und die Pumpe laufen lassen bis du sehr viel Luft im Druckwasserkessel hast dabei sollte irgendwo ein Wasserhahn offen sein das ,dass Wasser wek kann kommt am Wasserhahn Luft machst du am Kessel den Hautabsperrhahn zu und schraubst die Schraube mit der Rändelmutter wieder fest dann sollte die Pumpe wieder Wasser ziehen wenn die Pumpe atomisch abspaltet sollte wieder alles ok sein
Gruß pumpe






Werbung (2/4)
Laboruntersuchung für Ihr Trinkwasser


Zurück zu Wasser.de
© 1999 - 2012 by Fa. A.Klaas