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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
neue Brunnenanlage aber welche
Flopi
(Mailadresse bestätigt)

  19.04.2013

Hallo
ich stehe seit etwa 2 Jahren vor dem Problem, das der vorhandene Brunnen, der 1978 in 23,0 m Tiefe gesetzt wurde, immer schlechter Wasser gibt, das ist meine Einschätzung. Die waagerechte 2" Zuleitung, bis zur Kolbenpumpe W40 beträgt ca. 40,0 lfdm.. Die Anlage versorgt auch noch einen Garten von ca. 2500 m2 mit 28 Zapfstellen 1".
1.Variante: ca. 10,0 m vor alten Brunnen einen 12,0 m tiefen Brunnen setzen und eine 4" Tiefpumpe mit 5000 l an einen VZ-Hahnanschluß anschließen und das Wasser in den Kreislauf einspeisen. (Problem einfrieren im Winter)
2. neuen Brunnen ca. 5,0 m neben der jetzigen Pumpe bohren in einem Gebäude und mit der jetzigen Anlage verbinden. Aber welche Pumpenart.

Was ist das Beste.

Ich hoffe, ich habe mich klar und deutlich ausgedrückt, damit man die Sache nachvollziehen kann, wenn nicht fragen.

Danke im Voraus

Flopi



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  20.04.2013

Ich würde einen neuen Brunnen bohren. 4-5m neben den Alten, aber nicht dichter. Am besten 4", dann kann man eventuell auch eine U-Pumpe verwenden. Darum einen Schacht setzen und die Saugleitung der Kolbenpumpe in den Schacht legen. So ist alles frostsicher.

Im Gebäude bohren ist auch immer ungünstig und teilweise unmöglich.
Wenn du keinen neuen Schacht neben den alten Brunnen willst, dann kan man den alten Brunnen auch überbohren. Das ist alles eine Frage des Geldes.

Einen 30 Jahre alten 2" Brunnen der mit einer 4m/h Kolbenpumpe betrieben wurde zu regenerieren halte ich für Zeit- und Geldverschwendung. Der Brunnen hat seine Dienste geleistet. Grade bei Tresse aus Kupfer ist das immer so eine Sache.

Bei so einem großen Grundstück lohnt sich die Investition für einen neuen Brunnen.
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  19.04.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Flopi vom 19.04.2013!  Zum Bezugstext

Hallo,

der Filter wird unter Einsatz zugelassener Mittel chemisch von Verockerungen befreit. Diese Mittel lösen Verkrustungen im Filterbereich auf und machen diesen wieder durchgängig.
Flopi
(Mailadresse bestätigt)

  19.04.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 19.04.2013!  Zum Bezugstext

Hallo

der Brunnen ist 1978 Gebohrt worden, Filter ist ein 2" PVC-Rohr mit diversen 3,0 mm Löchern und einer Ummantelung aus 1,0 mm verlöteter kupfergase und ist 2000 mm lang, die Kiesschicht ist etwas gröberer Sand, leider, aber das Beste was zu finden war. Ich denke mit freidrücken des Filters wird nichts.

Danke Flopi
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  19.04.2013

Hallo Flopi,
über was für einen Brunnen reden wir hier? Ich gehe einmal von einem Bohrbrunnen aus?

Bevor man einen neuen Brunnen ins Auge fasst, sollte man einmal über eine Regenerierung nachdenken. In der Regel gibt er danach wieder ausreichend Wasser.




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