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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Anlaufkondensator-Motorschutz-
Gast (Peter Schwan)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.08.2009

Hallo miteinander, ich brauche Hilfe

Ich habe eine Grundfos Brunnenpumpe bei der nach ca. 2min Wasserförderung der Motorschutz unterbricht und sich gleich wieder einschalten lässt.
Die Grundfospumpe, mind 20 Jahre alt, hat einen sep. Schutzschalter, an dem eine längliche Röhre hängt, die wie ein riesiger Kondensator aussieht und an sich ein kleiner Knopf zum wiedereinschalten befindet. Ich denke die Kondensatoren sind defekt.?
Auf dem Schutzschalter befinden sich folgende Daten: Grundfos SA-SPM2 Model 82219502 / 0,37kW / 1PH/50Hz / 4,2A / 59-71F / 2880 r/min / 0,74cos
Von der Pumpe hab ich nur die Bez. Sp4 - 6-8.
Kann mir jemand vom Team einen Ersatzschalter empfehlen od. mir eine günstige rep. Möglichkeit nennen.Kann es der alte Kondensator sei.? Kenne diesen Fehler von normalen Motoren, die dann zu heiß werden und den Schutz auslösen.
Vielen Dank im voraus von mir und meinen Gartenpflanzen vom neutron.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 12
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 15.08.2009!  Zum Bezugstext

Ja so ist das,

wobei das bei dieser Bohrlochpumpe nicht der Fall sein muß. Hier wäre es schön, mit einer Stromzange die Stromaufnahme zu messen um dann falls nötig den Überstromauslöser höher einzustellen.?

Gruß Lothar
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  15.08.2009

Jetzt habe ich es verstanden: http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensatormotor


Das heißt, das ein normaler Einphasenwechselstrom Unterwassermotor oder ein Motor von einem Hauswasserwerk keinen Anlaufkondensator, sondern nur einen Betriebskondensator besitzen. Um mehr Drehmoment beim Anlaufen zu haben, wird zum Betriebskondensator ein Anlaufkondensator dazu geschalten.



Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 15.08.2009!  Zum Bezugstext

Hallo  "Brunnenbaumeister diese Frage stellt sich deshalb weil ein derart kleiner Motor "normalerweise" keinen so grossen Betriebskondensator benötigt .
mfg sepp
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 15.08.2009!  Zum Bezugstext

Hmm....

ich dachte ich habe das klar genug ausgedrückt. lies dir das bitte nochmal langsam durch. Ich meine es ist alles gesagt, warum auch mal zwei Kondensatoren an so einem Motor sein können.

Gruß Lothar
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  15.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 15.08.2009!  Zum Bezugstext

Ja, die Steinmetzschaltung kenne ich, aber diese liegt hier nicht vor. Es handelt sich um einen normalen 230V Motor bzw. einen Unterwassermotor. Diese haben nur einen Kondensator. Ohne diesen läuft der Motor nicht an, es sei denn man dreht ihn mit der Hand. Läuft der Motor allerdings an, kann der Kondensator nicht kaputt sein. Das ist meine Meinung.

Ich bin immer bereit etwas zu lernen, nun erklärt mir warum hier zwei Kondensatoren installiert sein sollten.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 15.08.2009!  Zum Bezugstext

Die schaltung mit dem Phasenschieberkondensator um einen Drehstrommotor an einer Phase zum Laufen zu bringen, nennt man auch Steinmetzschaltung. Nachteil ist das niedrige Drehmoment beim einschalten.
Um trotzdem die Steinmetzschaltung für Aggregate verwenden zu können,die schwer anlaufen, wie Kompressoren, Kolbenpumpen unter Druck und so weiter,
besteht die Möglichkeit, wärend des Anlaufvorganges, bis zum erreichen der Nenndrehzahl des Motors zusätzlich einen Anlaufkondensator hinzu zu schalten.
Brunnenbaumeister, du siehst es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, welche du halt noch nicht gesehen hast.
Gruß Lothar
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 15.08.2009!  Zum Bezugstext

Hallo" Brunnenbaumeister  du schreibst alle Motoren die ich ich bis jetzt gesehen  habe haben einen  Anlaufkondensator  das stimmt nicht, richtig wäre wen du schreiben würdest  einen Betriebskondensator.Während der Anlaufkondensator nach dem hochlaufen abgeschaltet wird(automatisch)ist der Betriebskondensator ständig angeschlossen also im Betrieb.(Beispiel Umwälzepumpen)durch den Anlaufkondensator erreicht der Lichtstrommotor ein höheres Anlaufmoment was bei schwer anlaufenden Maschinen oft nötig  ist.  mfg  sepp
Ps der angegebene    hohe Wert von  70F  beim einem 0,37 Kw Motor  lassen Zweifel aufkommen ob es sich wirklich um einen Betriebskondensator handelt.
mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  15.08.2009

Ich habe von Elektrik zwar nicht so viel Ahnung, aber warum sollte ein Einphasen-Wechselstrommotor zwei Kondensatoren besitzen? Alle Motoren die ich bis jetzt gesehen habe, haben einen Anlaufkondensator.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  14.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 14.08.2009!  Zum Bezugstext

Ja Sepp,

muß dann wohl so sein. Es sei denn das große Gehäuse beherbergt zwei in einem, was man dann an der Anzahl der Anschlüsse bemerkt. Hat man aber meines Wissens nur bei Dampf-Radios gemacht.

Allen ein schönes Wochenende aus dem Rupertiwinkel

Lothar
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 14.08.2009!  Zum Bezugstext

 Hallo Lothar   wen du glaubst es handelt sich um einen   Anlaufkondensator was  bei dieser Größe durchaus der Fall sein kann ,dann müsste wohl auch noch ein Betriebskondensator  irgendwo "versteckt" sein.mfg sepp
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  14.08.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 13.08.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbauer,

wenn der Fragesteller sich die Antwort schon selbst gibt:

"Kann es der alte Kondensator sei.? Kenne diesen Fehler von normalen Motoren, die dann zu heiß werden und den Schutz auslösen."

Wie kann ein Durchschnittsfachmann dann schreiben, der Kondensator ist es eher nicht ? Vielleicht steckt da ein kleiner Rest von Know How begraben, der sogar bemerkenswert ist.

Kurz gesagt, ein Metall-Papier-Kondensator stirbt immer einen ganz langsamen Tod, indem er bei jedem Durchschlag, den er selbst heilt, ein Quäntchen kleiner wird und irgendwann dann zu klein ist, die Phase richtig zu verschieben, was dann zu der erwähnten Erwärmung führt. Das Wechseln des Kondensators ist also auf alle Fälle einen Versuch wert.
Sollte sich der Überstromauslöser tatsächlich verstellt haben, ist es dann ein Leichtes, diesen wieder höher zu drehen.

Von der angegebenen Kapazität 60F her scheint der hauptsächlich als Anlaufkondensator gedacht zu sein. Um dem neuen Kondensator ein langes Leben zu sichern, sollte er von der Betriebsspannung eher etwas höher gewählt werden. Beispiel 350 Volt

Gruß Lothar
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  13.08.2009

An dem Kondensator kann es eigentlich nicht liegen, da die Pumpe ja normal anläuft und der Schuztschalter auslöst.

Es kann auch am Schutzschalter liegen. Dieser ist ja warscheinlich auch schon sehr alt. Eventuell schaltet er bei zu geringer Stromstärke ab. Und wenn der Motor warm wird, durch hohe Belastung, steigt diese etwas.



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