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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
problem erneuerung der hauswasserversorgung aus brunnen
Gast (tim fuchs)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.05.2009

hallo,
ich habe ein riesenproblem.
habe vor 2 jahren einen alten bauernhof in münchen gekauft und zu einem 4-familien haus umgebaut.
das haus hat auf grund seiner lage keine frischwasserzuleitung sondern m garten einen Brunnen aus betonrohren, durchmesser ca. 90 cm.
im keller des hauses sitzt eine laute uraltpumpe (mit antriebswelle und kompressor?) mit starkstrom und ein 300 liter druckkessel bj. 1972. die pumpe saugt, wie über einen strohhalm, aus einem rohr wasser aus dem brunnen, unten am rohr im brunnen sitzt ein rückschlagventil, ein druckschalter ist am druckkessel verbaut. die pumpe tropft mittlerweile so stark, dass der halbe keller unter wasser steht. der kessel ist teilweise durchgerostet. und das schlmmste ist dass seit ca. 2 monaten alle froh sind wenn sie im keller nasse füsse bekommen, denn die pumpe arbeitet stellenweise gar nicht mehr, sie läuft zwar schon, aber es kommt kein wasser mehr, dann tropft nix mehr und das rohr zum brunnen ist so heiss dass es raucht. und kein wasser mehr an den zapfstellen. dann schaltet sie sich ab. danach abkühlenlassen, mit viel an und ausschalten, haupthahn auf und zudrehen und unkontrolliert druck aus dem kessel ablassen springt sie dann wieder an. dies kann einmal die woche auftreten, manchmal auch 10 mal am tag.
jetzt langts mir langsam und ich würde das ganze system gerne erneuern...
die fachleute, mit denen ich sprach differierten zw. hauswasserwerk, erneuerung des systems wie es war und unterwasserpumpe. ich weiß jetzt nicht mehr weiter weil jeder was anderes sagt.
der brunnen hat immer gleichviel wasser, steht ca. 4m vom haus entfernt und das grundwasser steht ca. 2,50m unter der bodenkannte. was ist in so einen fall empfehlenswert? zumal das amt für umwelt und hygiene eine trinkwassergerechte lösung fordert!
danke für antworten
mit freundlichen grüssen



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Gast (sepp s )
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.05.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tim fuchs vom 25.05.2009!  Zum Bezugstext

Hallotim Wasserleitungen haben fast ausschließlich Zoll Gewinde .Wenn das Wasser beim Handrad heraus kommt so ist dort sicher eine Überwurfmutter welche man festzieghen kann und wenman Glück hat wird es auch dicht sonst die Überwurfmutter (es kann auch eineanderesein) herausdrehnen das dichtungsmaterial heraskratzenn und entweder  Hanf oder besser Teile einer Graphitschnur hineinstopfen wenn du das Handrada abnehmn kannst könntest du es auch mit  einem  passenden O  Ring versuchen diesenn tteil   dicht zu kriegen.
Du scheibst das du das lösen mit einem Schweißgerät versucht hättetst  - welches ? mit einem Autogengerät geht das immer, wen man richtig erhitzt.
mfg sepp
Gast (tim fuchs)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.05.2009

danke für die guten tipps...
hab jetzt druckkessel, sämtliche anschlüsse und druckschalter getauscht und das wasser läuft, gott sei dank, wieder...
die pumpe is übrigens eine sihi seitenkanalpumpe aber die läuft ja noch wacker...
jetzt hab ich nur noch zwei kleine probleme. ich hab den kessel mit dem kompressor auf 1,5 bar vorgefüllt und dann die pumpe angeschaltet, kessel war 50/50 gefüllt und ideal...aber bereits am nächsten tag war das verhältnis ca. 75wasser/25luft, wo is die luft hin?
habs mit hanf und fermit montiert und wasser is alles dicht.
aber egal, läuft trotzdem (halt wieder öfters)...
und mein anderes problem is dass ich die zuleitung zur pumpe, teils 1 1/2 teils 2" nicht lösen kann (verlängerungen, schweißgerät alles probiert) und ein schrägsitzventil tropft (nö, jetzt sprühts) nach wie vor. ich habe das oberteil (mit dem schrauberling drauf) abgeschraubt und wollt es tauschen, aber es hat n feingewinde oder so. das normale metrische gewinde passt nicht. das schraub-handstück is blau. gibts sowas noch?
habs abgedichtet, dafür kommt das wasser jetzt direkt beim handrad raus.
gibts da irgend eine lösung?
danke
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.05.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tim fuchs vom 11.05.2009!  Zum Bezugstext

Hallo wenn die SaugeLeitung bzw ein Hahn im verlaufe dieser Saugleitung undicht ist dann  kann das ganze nicht richtig funktionieren,  weil die Pumpe egal welche es ist immer Luft saugt.Bei deiner Pumpen tief ist eine Unterwasserpumpe absolut unnötig /erst nötig. wenn das Wasser  tiefer als etwa 6 m unten ist.
Wen diese Pumpe sehr laut ist dann dürfte diese schon ziemlich ausgeleiert ,Kolbenpumpen sind in der Regel sehr leise.Vielleicht kannst du die Type Posten dann kann dir  H Steffens besser antworten
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  11.05.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tim fuchs vom 11.05.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Tim,

hier möchte ich zunächst sagen, dem Membrankessel ist es egal was du für eine Pumpe verwendest. Nur unterscheidet sich das Speicherverhalten vom Prinzip her. Bei dem bisherigen Kessel hast du mit einem Druckpolster aus Luft, welches über das sogenannte Schnüffelventil eingestellt werden kann und den Membrankessel mußt du mit entsprechendem Gegendruck füllen und brauchst kein Luftpolster mehr.

Praktische Erahrung mit so einer Kolbenpumpe fehlt mir ganz und ich würde an deiner Stelle dazu falls notwendig mal den hilfsbereiten User Steffens kontaktieren. Mit etwas Glück meldet er sich auch zum Thema.

Gruß Lothar
Gast (tim fuchs)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.05.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 06.05.2009!  Zum Bezugstext

danke für die antwort,
das eine problem mit der wasseranalyse und dem filter ist bereits gelöst, bin vor 2 jahren bei der wasseranalyse durchgefallen und musste für ca. 4000 eur incl montage einen speziellen filter einbauen lassen.
ich denke den rest mach ich auch so wie du gesagt hast. die pumpe an sich läuft ja noch gut, ich lass nur die rohre und den druckkessel tauschen, evtl den druckschalter auch. da gibts auch noch nen absperrhahn vor der pumpe der immer tropft und sprotzelt. evtl gibt sich das problem dann, ansonsten tausch ich die kolbenpumpe halt auch noch.
kann ich da so n membran-ausgleichsbehälter ca. 150 liter, selbstverständlich trinkwassergeeignet, gegen den alten 300 liter verzinkten druckkessel tauschen?
oder geht da das ganze system nicht mehr richtig?
gruss und danke
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  06.05.2009

Hallo Tim,

du hast eigentlich zwei Probleme. Das eine ist die Erneuerung der Versorgung und das andere die Prüfung, wie weit das Brunnenwasser der Trinkwasserverordnung entspricht.
Im ersten Fall würde ich zu der vorhandenen Lösung tendieren, weil das überschaubar ist und normalerweise am zuverlässigsten arbeitet. Hier würde auch die Prüfung der Kolbenpumpe, welche etwas an einen Kompressor erinnert und die Funktion der Restanlage anstehen. Unter Umständen braucht man nur ein paar Dichtungen erneuern. Wie weit der Druckkessel durchgerostet ist, kann auch nur ein Spezialist einschätzen.

Da du kein Zugang zu einer Trinkwasserleitung hast, musst du letztendlich mit einer Wasseraufbereitungsanlage rechnen, welche unter Umständen auch aufwändig sein kann. Habt ihr denn  eine Analyse des Brunnenwassers ? Wie weit weg wäre denn die nächste Wasserleitung um diese zum Grundstück legen zu lassen? Vielleicht rechnet es sich ja auch, darüber nachzudenken.

Gruß Lothar



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