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Kategorie: > Technik > Wasserverbrauch / Zhler / Rohrbruch
Wasserzähler dreht sich obwohl keine Entnahme
Gast (oliver reim)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.07.2008

Hallo zusammen:
ich habe seit ein paar Tagen festgestellt, das sich mein Wasserzähler dreht, auch wenn kein Wasser entnommen wird. Die kleinste Einheit dreht sich in einer Stunde ca einen Strich weiter, also ca 0,1Liter. Das Zahnrad dreht sich auch nicht konstannt, sondern in Abständen ab und zumal immer nur ein bischen und sehr langsam! Kann mir jemand sagen ob sowas normal ist? Wo bleibt das Wasser? Liegt das wirklich nur an Druckstößen, oder ist da ein Leck vorhanden? Kommt durch die Wasserversorgung auch evtl. Luft in die Leitung, die dann entweicht und wieder aufgefüllt wird?
Danke für Eure Hilfe



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 10
Gast (Carsten Scheel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.07.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dieter vom 20.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Dieter,

habe genau das Gleiche Problem heute und verzweifle an den Aussagen des Wassermeisters und der Stadt. Im Moment beläuft sich der Mehrverbrauch auf ca. 80 m in 6 Monaten.
Wie ist es bei Dir ausgegangen ? hast Du eine Lösung gefunden ?
Danke und Grüße
Carsten
Dieter
(Mailadresse bestätigt)

  20.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 20.08.2008!  Zum Bezugstext

Die Mitarbeiter vom Wasserwerk haben - angeblich - 2005 vor und hinter der Wasseruhr je ein Rückschlagventil eingebaut. Die gehen davon aus (Gespräch vor einer Stiunde), dass das Wasser woanders wegläuft (Leck im Haus). Etwas unsicher waren der Wasserwerksmitarbeiter aber trotzdem. Er meint auch, das Problem wäre nur in unserem Haus so, weil wir das letzte in der Reihe sind. Ich denke aber, dass die Druckschwankungen im gesamten Straßenzug spürbar sein müssten und damit auch weitere Abnehmer betroffen sein könnten. Er meint, dass auf lange Sicht (!) in die Pumpe ein Drehzahlregler eingebaut werden solle. Ob das eine Änderung bewirkt, wage ich zu bezweifeln.

Gruß
Dieter
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.08.2008

Hallo Oliver,

schon mal das Überdruckventil an der Heizung gepürft?

Grüsse

Fred
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  20.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dieter vom 20.08.2008!  Zum Bezugstext

Wenn irgendwo in der Hausleitung ein funktionierendes Rückschlagventil ist, würde das Phänomen ausgebremst werden.

Dieter
(Mailadresse bestätigt)

  20.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 30.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

endlich habe ich einmal einige Informationen auch zu meinem Problem gefunden (na ja - hab nicht so sehr lange gesucht). Vielleicht ist es am einfachsten, wenn ich einen Text, den ich an unser Amt/Wasserwerk geschickt habe, hier hineinkopiere:

Fehlerhafte Wasserverbrauchsmessungen
In den meisten betroffenen Haushalten bleibt es unerkannt. Fehlerhafte Wasserverbrauchsmessungen sind manchmal sehr leicht nachzuprüfen. Wie in mehreren (oder allen) Fällen in der Gemeinde Burg lässt sich das Phänomen auch leicht erklären. Das Wasserwerk befindet sich auf dem Mühlenberg in einer Höhe von ca. 30 Metern. Damit ist die Höhendifferenz für einen Wasserdruck in den Haushalten, die sich in Höhen zwischen ca. 9 und ca. 64 Metern befinden, nicht ausreichend. Die Höhendifferenz müsste mindestens 40 m betragen.
Um insbesondere auch die höher liegenden Haushalte mit genügendem Wasserdruck zu versorgen, wurde eine Pumpe installiert, die etwa einmal pro Minute anspringt und den Druck erhöht. Das bedeutet aber auch, dass das Wasser in die Häuser hinein und damit durch die Wasseruhr gedrückt wird, selbst wenn in dem Moment kein Wasser verbraucht wird. Da die Wasseruhren zwar mit einem Rückschlagventil gegen zurücklaufendes Wasser gesichert sein sollten, dürfte dieser Vorgang bis zur nächsten Wasserentnahme nur einmal vorkommen. Offensichtlich lassen aber einige (oder alle?) Uhren das Wasser zwar wieder zurücklaufen, berücksichtigen dieses aber nicht bei der Erfassung der Wassermenge. Somit wird in einem Einfamilienhaus pro Minute scheinbar ca. 30 cm3 Wasser verbraucht. Das erscheint zunächst einmal nicht besonders viel zu sein, summiert sich aber im Laufe der Zeit zu ganz beträchtlichen Mengen. Pro Stunde sind das ca. 1,8 Liter, am Tag etwa 43,2 Liter und im Jahr 15,77 m3. Das sind bei den heutigen Wasserpreisen ca. 33,12 pro Jahr - für Wasser, das der Verbraucher gar nicht erhalten hat.
Schon 2005 war mir diese fehlerhafte Messung in unserem Haus aufgefallen. Nach ungläubigen Blicken und anfänglichem Unverständnis der Wasserwerksmitarbeiter wurde die Wasseruhr getauscht. Mein Fehler war dann, davon auszugehen, dass die neue Wasseruhr richtig misst. Aber jetzt nach 3 Jahren habe ich durch Zufall festgestellt, dass sich an den Messfehlern nichts geändert hat.
In wie vielen Haushalten mag dieser Fehler noch unerkannt geblieben sein. Wie viele Verbraucher zahlen vielleicht schon seit vielen Jahren zu viel Wassergeld. In unserem Fall sind das ca. 20 % des gesamten Wasserverbrauchs.

Vielleicht ist das ja wirklich kein Einzelfall - oder ich irre mich gewaltig!?

Gruß
Dieter
Bohrschnecke
(Mailadresse bestätigt)

  01.08.2008

Hast Du schon die Füllventile der Spülkästen und bei vorhandenem Warmwasserspeicher auch das Sicherheitsventil überprüft ?
Das Abschiebern uber nacht ist ne gute Sache, aber dann auch immer die Eckventile der Spülkästen zudrehen, das schliesst schleichende Verluste der Spülung aus.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  01.08.2008

Bei Druckschwankungen müsste sich der Zähler auch rückwärts drehen.

Da ist irgendwo ein Leck.
Gast (oliver)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 30.07.2008!  Zum Bezugstext

Den Schieber hatte ich mal über Nacht zu. Da war dann ein Druckverlust in der Leitung auf 2bar. Als ich ihn dann wieder geöffnet habe nach 6Stunden, sind aber nur 0,3Liter nachgeflossen. Ich hatte den Schieber auch schon mal nur für 1Stunde zu . Da ist bei öffnen nix passiert und auch noch 1Std danach war Ruhe !! Erst nach zwei bis drei Stunden ist es dann wieder aufgetreten. dies war ein Test vom Installateur im Dorf. Er meint die Mengen sind zu klein für ein Leck!? Er sagt Druckschwankungen in der Leitung !?
Ich bin mir da aber nicht so ganz sicher, weil irgendwo muß es ja bleiben.
Gast (wasserwagges)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.07.2008

Überprüfe doch mal dein Rückschlagventil nach dem Wasserzähler, dann fällt das mit den Druckstößen schon mal weg!
Grüße aus BW
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  30.07.2008

Das wird wohl ein Leck sein. Kannst du einen Schieber nach der Wasseruhr zu machen?



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