Wasser.de
Lexikon
Shop
Wasser Forum
   mehr als 6200 Themen und 30400 Antworten
Zurück zur Übersicht! Datenschutz FAQ Hilfe Impressum



 

Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Selbstansauger Pumpe bei 10 m Fördertiefe?
Lloyd Burmeister
lloyd.burmeisterlycos.de
(Mailadresse bestätigt)

  19.04.2006

Hallo,

in dem von mir gekauften Haus ist im Keller eine Grundfoß JP6 selbstansaugende Pumpe angeschlossen. Der Brunnen ist 10 m tief, d.h. diese Kombination ist eigentlich verkehrt, aber das hat wohl damals keiner bemerkt. Als Ergebnis bekomme ich nun nur etwa 0,4 l/sec statt gut 1 l/sec Wasser im Erdgeschoß, die die Pumpe normalerweise schafft.
Im Nachhinein kann ich natürlich so eben keine Tauchpumpe installieren, der Brunnen ist ja schon wieder zugeschüttet. Gibt es eine Pumpe, die ich im Keller installieren kann, und die eine entsprechende Leistung gibt, oder was kann ich machen? Danke.

Viele Grüße,
L. Burmeister



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.04.2006

Hallo ist am Brunnenkopf deines verchütteten Brunnens überhaupt eine Ent. bzw. Belüftungsleitung montiert.Eine solche ist entweder dort zu sehen wo sich der Brunnen befindet (ein Rohr mit Schutzkappe ragt aus der Erde, oder diese führt samt der Saugleitung in jenen Raum in dem die Pumpe steht und ist nirgends angeschlossen,aber mit Schutzgiter gegen das eindringen von Ungeziefer in den Brunnen versehen und ist unbedingt notendig.Wenn eine solche Leitung nicht vorhanden ist kann  dies auch deine Bunnenprobleme  klären.Eine stärkere Pumpe würde ich nicht kaufen bevor nicht gekärt ist wie es überhaupt mit dem Wasserhaushalt im Brunnen bestellt ist.(Brunnen aufgraben ( freilegen und Schachtringe setzen)Wenn zuwenig Wasser da ist dann hilft auch keine neue Pumpe.Ist dein Brunnen zur Gänze verrohrt??? ( unten mit Filterrohren)Ist der Sauganschluß ganz am Ende des Bohrloches?Manche Brunnenbauer verrohren nur das allernotwendigste dadurch kann von der Bohrlochwand des nichtausgebauten Brunnens(so der Fachausdruck )das Bohrloch im unteren Teil mit Sand verschlossen werden mfg. sepp
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  21.04.2006

Hallo Lloyd,

wie Heiner schon schrieb, sind 10 m theroretisch die Sauggrenze. Praktisch hat da aber auch eine langsame Kolbenpumpe schon bei 9 m Probleme, dass die Wassersäule nicht abreißt. Flügelradpumpen können meist kaum mehr als 8 m saugen.

Das Du überhaupt Wasser bekommst deutet darauf hin, dass der Grundwasserspiegel doch höher liegt, 10 m also nur die Bohrtiefe ist.

Die Saughöhe verringert sich natürlich drastisch, wenn die Pumpe im Keller installiert wird. Und wie Heiner auch schon schrieb, der Lebensdauer einer Pumpe kann das nur gut tun.

Beste Grüße
Wilfried
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  20.04.2006

Hallo Lloyd,

10 m Saughöhe ist die absolute Grenze, die bei 1 bar Umgebungsdruck überhaupt noch geht. Eigentlich kannst Du froh sein, dass überhaupt was kommt. Wenn Du es ohne Wiedereröffnung des Brunnenschachtes in den Griff kriegen willst: Wäre ein Wasserspeicher im Keller eine Lösung? Dann müsste eine Förderleistung von 0,4 l/s und auch wesentlich weniger für einen Normalhaushalt dicke ausreichen.

Da zu befürchten ist, dass die Pumpe neben Wasser auch Dampfblasen (oder zumindest ausgegaste gelöste Luft und CO2) fördert, ist im Übrigen zu hoffen, dass die Pumpe das aushält, sonst brauchst Du womöglich auch noch hin und wieder eine neue.

Grüße Heiner



Werbung (2/4)
Laboruntersuchung für Ihr Trinkwasser


Zurück zu Wasser.de
© 1999 - 2012 by Fa. A.Klaas